Wechsel in den Gremien der Solar Connect eG – Dr. Axel Berg ist neues Aufsichtsratsmitglied

Auf der außerordentlichen Generalversammlung wurde am 24.10. 2018 Dr. Christoph Gerhards zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Er löst damit Dr. Harald Schützeichel ab, der seine Expertise auch weiterhin als Mitglied des Beirates einbringen wird. Zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates wurde Dr. Axel Berg gewählt.

„Mit Axel Berg gewinnen wir ein -solares Schwergewicht - zur Verstärkung unseres Teams. Wir freuen uns, dass er seine Erfahrungen auf dem Gebiet der erneuerbaren- und dezentralen Energien einbringen wird“, so Christoph Gerhards, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Solar-Connect eG.  Der Umweltpolitiker und Afrikakenner war der Wunschkandidat der Gremien.  Mehr über Dr. Axel Berg finden Sie hier.


Solar Connect und DOEN Foundation unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Freiburg, Juli 2018: Die holländische DOEN Foundation unterstützt die Aufgaben der Solar Connect eG mit einem langfristigen Darlehn von 500.000€. Das zur Verfügung gestellte Geld wird verwendet um lokalen Entrepreneuren in Afrika den Handel mit hochwertigen Solarsystemen und den dazugehörigen Verbrauchsgeräten zu ermöglichen. Ziel ist es die Armut zu bekämpfen, die Umwelt zu schützen, Arbeitsplätze zu schaffen um wirtschaftliche Migration zu verhindern.

Wolfgang Gregor / Vorstand Solar Connect eG: „Wir sind glücklich, dass die DOEN Foundation die Ziele von Solar Connect langfristig unterstützt.  Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine schnellere Skalierung und Erreichung unserer gesteckten Ziele, indem wir die Handels Aktivitäten unsere Kunden in Entwicklungsländern nachhaltig unterstützen“.  


Energie zum Überleben war gestern – Energie zum Leben ist heute.

Die Solar Connect eG ist eine Handelsgesellschaft auf Basis des Genossenschaftsmodells, die 2014 in Freiburg i.Br. gegründet wurde. Heute haben mehr als 100 sozial engagierte Mitglieder über eine Million Euro investiert. Das Geschäftsmodell basiert darauf, junge Firmen in Entwicklungsländern beim Aufbau ihrer “Off-Grid” Aktivitäten zu unterstützen. Mit Unterstützung der SCeG werden vorwiegend Produkte zur erneuerbaren und unabhängigen Energieversorgung und die dazugehörigen Verbrauchsgeräte gekauft. Die Mitglieder der SCeG erwarten im Gegenzug eine Dividende von 3 ­­­% p.A., die bereits im Jahr nach der Gründung der Genossenschaft erzielt wurde. Seither arbeitet die SCeG profitabel.

Dabei muss die SCeG der Dynamik des Marktes folgen, die gerade in Entwicklungsländern neue Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität fordert. Zur Wasserversorgung durch Solar Pumpen und sicheres LED Licht, anstelle von Petroleumlaternen kommen heute Ventilatoren, Radios und Fernseher hinzu.

Energie zum Überleben war gestern – Energie zum Leben ist heute.

Mit Unterstützung der Handelsaktivitäten unserer Partner positioniert sich die SCeG zwischen dem Erstinvestment und dem regulären Geschäftsbetrieb, der dann von Banken finanziert werden kann. Ziel ist eine Entlastung der liquiden Betriebsmittel dieser meist jungen Startups, in der kritischen Phase des Geschäftsaufbaus. Die SCeG verfolgt dabei nachhaltige Ziele der Entwicklungspolitik. Zu ihnen gehören die Bekämpfung von Armut, Schaffung von Arbeitsplätzen, Reduktion wirtschaftlicher Migrationsgründe, sowie der Umweltschutz. Laut Aussage des Dachverbandes – GOGLA – ist die “Off Grid” Industrie zudem eine der dynamischsten und innovativsten Wachstumsbranchen weltweit.  (GOGLA Report 6/17)

Auf Basis des Genossenschaftsrechtes wird die Solar Connect eG von zwei Vorständen geführt, die von einem dreiköpfigen Aufsichtsrat beraten und kontrolliert werden. Die Führungsgremien arbeiten größtenteils ehrenamtlich. Teile des operativen Geschäfts, wie z.B. Buchhaltung, Logistik und  Wirtschaftsprüfung werden fremdvergeben. Das Geschäftsmodell wurde extrem kostenbewusst gestaltet; alle anfallenden Aufwendungen werden durch die erwirtschafteten Zinsen und Margen gedeckt.

Heute arbeitet die SCeG vorwiegend mit jungen Unternehmen in Afrika und Asien, die zum Sendea und Sun Transfer Netzwerk gehören. Basierend auf den guten Erfahrungen entschieden die Gremien der Genossenschaft im April 2017, ihre Aktivitäten für neue Firmen zu öffnen und den Kapitalstock innerhalb von 3 Jahren auf insgesamt fünf Millionen Euro zu steigern. Damit soll dem stark wachsenden Markt junger Entrepreneure in Entwicklungsländern Rechnung getragen werden.

Die guten Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass diese Herausforderung machbar ist, ohne die Ziele und Werte der SCeG infrage zu stellen. Deshalb bietet die Solar Connect eG interessierten Investoren die Mitgliedschaft an.

 

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